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Fernwanderwege

Main-Donau-Bodensee-Weg

Bedeutende mittelalterliche Städte und großartige Zeugnisse gotischer und barocker Baukunst liegen am Hauptwanderweg 4 des Schwäbischen Albvereins. Der Weg führt vom Maintal nach Oberschwaben, der die Alb in ihrem östlichen Teil quert.Der Verlauf geht von der alten Bischofsstadt Würzburg durch das Maintal nach Ochsenfurt und von dort durch das Taubertal nach Creglingen, Rothenburg o.d.T., Kirchberg/Jagst, Crailsheim, Ellwangen, Aalen, Heidenheim, über Langenau nach Ulm, Ochsenhausen, Bad Waldsee, Wolfegg, Tettnang und schließlich nach Friedrichshafen.

Logo Main-Donau-Bodensee-Weg Start: Würzburg, Ende: Friedrichshafen.

Streckenlänge: 390 km

Ausschilderung: HW 4 (roter Balken auf weißem Grund)

Topographische Karte „L7526 – Günzburg“, L 6324, L 6326, Sonderkarte (Bayern) UK L 26 oder Wanderkarten Blatt 12,13,16,19,21,23, beim Schwäbischen Albverein erhältlich

Weitere Informationen:
Willi Beck: HW4 Main – Donau – Bodensee, Theiss Verlag Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0330-X

Schwäbische Alb - Südrandweg

Diese Wandertour verläuft von Donauwörth, über Giengen/Brenz über Langenau nach Ulm und von dort über Blaubeuren, Zwiefalten, Sigmaringen, Beuron nach Tuttlingen und kann in 16 Etappen erwandert werden.Liebliche, romantische Täler, in denen im Frühjahr Märzenbecher und Lerchensporn blühen, ausgedehnte Wacholderheiden, die einzige Großstadt der Schwäbischen Alb, die ehemalige Freie Reichsstadt Ulm mit dem höchsten Kirchturm der Welt, meist die Donau in der Nähe, bei Föhn-Wetterlage Alpenfernsicht von der Zugspitze bis zum Tödi, barocke Klöster, Burgruinen, aber im Nordosten dominierend das Atomkraftwerk Gundremmingen und schließlich als größte Sehenswürdigkeit der Durchbruch der jungen Donau durch die Felsen der Schwäbischen Alb - und kurz davor der Wasserdiebstahl durch den Rhein, die Donau-Versickerung - all das kennzeichnet den HW2, den Schwäbische Alb - Südrandweg.

Tipps: Die beste Wanderzeit ist März/April, wenn die Märzenbecher und andere Frühblüher die Hänge bedecken. Ansonsten zu jeder Jahreszeit schön - und natürlich bei Föhn! Aber daran denken: Der Föhn bricht nach 1 - 2 Tagen zusammen und das Wetter wird schlecht.

Logo Schwäbischer Alb Südrandweg Start: Donauwörth, Ende: Tuttlingen

Streckenlänge: 256 km

Beschilderung: Rotes Dreieck auf weißem Grund. Die Spitze weist nach Südwesten (Richtung Tuttlingen).

Weitere Informationen:
Topographische Karte „L7526 – Günzburg“, beim Schwäbischen Albverein erhältlich
Rudolf Walz: Die Donauseite der Schwäbischen Alb. Wandern ohne Gepäck. Walz
Wanderferien Verlag, Neckartenzlingen 1992. ISBN 3-88650-025-X

Ostalbweg

Die Tour verläuft vom Ries ausgehend durch das Brenztal, Lonetal, Kleines Lautertal nach Blaubeuren bis schließlich nach Ehingen/Donau.

Verlauf nach Ortschaften: Nördlingen - Neresheim - Königsbronn - Herbrechtingen - Stetten o. L. - Nerenstetten - Urspring - Lautern - Blaubeuren - Ehingen.

Dieser ruhige, meist einsame Weg reiht landschaftliche und historische Höhepunkte der Ostalb aneinander.

Er nutzt auf Teilstrecken Albvereins-Hauptwanderwege und den Jakobsweg.

Die Etappenziele sind so gewählt, dass man entweder Unterkunft findet oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Unterkunft leicht erreichen kann.

Die Tagesetappen sind zwischen 14 und 21 km lang.

Gesamte Wanderstrecke: 169 km, geschätzte Wanderdauer: 9 Tage

Donauwanderweg

Eindrucksvolle Landschaften, sehenswerte Städte und bedeutende Bauwerke erschließt ein neues Wanderarrangement ohne Gepäck entlang der Donau, das von mehreren Verbänden entwickelt wurde. Es führt in 31 Etappen über 666 km von Donaueschingen nach Passau, doch können natürlich auch kürzere Abschnitte erwandert werden.

Die Wanderroute orientiert sich an dem Verlauf der Donau, verlässt diese aber hin und wieder, um lohnende Wegstrecken, Aussichtspunkte und weitere interessante Ziele zu erreichen. Sie beginnt bei der Donauquelle und dem Zusammenfluss von Brigach oder Breg in Donaueschingen. Durch die weite Ebene der Baar geht es hinauf auf den Witthoh, von wo die Hegauer Vulkankegel greifbar nahe erscheinen. Durch Tuttlingen führt die Strecke in den grandiosen Donaudurchbruch durch die Schwäbische Alb zwischen Fridingen und Sigmaringen. Schroffe Felswände und Felsnadeln, oft gekrönt von Burgen, Schlössern und Ruinen, flankieren das Tal. Die Wanderung verläuft abseits vom belebten Donauradweg auf den Höhen und bietet herrliche Ausblicke. Dieses Wandergebiet ist sowohl geologisch als auch botanisch und vor allem kulturgeographisch außerordentlich interessant.

Von Sigmaringen geht es dann nicht minder interessant weiter über Scheer, die keltische Heuneburg und Riedlingen auf den Heiligen Berg Oberschwabens, den Bussen. In Ehingen verlässt die Wanderroute vorübergehend das Donautal und erreicht über Blaubeuren mit dem sagenumwobenen Blautopf die Stadt Ulm.

Ab dort wird der Wanderer die Donau nur noch aus der Ferne sehen. Um die langgezogenen Strecken im Ries und den Donauradweg zu meiden, orientiert sich die weitere Route nach Donauwörth am Hauptwanderweg 2 des Schwäbischen Albvereins. Er führt durch herrliche Wandergebiete über Langenau, Giengen und Bissingen ins bayerische Donauwörth.

Die Strecke wird nicht extra beschildert, doch erhält der Wanderer eine ausführliche Beschreibung der Route. Für die insgesamt etwa 666 km sind 31 Tagesetappen vorgesehen. Sie können individuell zu jedem Termin ganz oder in beliebigen Etappen wandern.

Informationen: www.deutsche-donau.de
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