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Stadtenwicklungskonzept - Langenau 2035

Im vergangenen Herbst hatte die Stadtverwaltung 4.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner in Langenau, Albeck, Göttingen und Hörvelsingen versandt. Dabei war es uns wichtig, dass diese Auswahl repräsentativ ist. Die Kriterien für die Stichprobe waren Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Wohnort. Mit 41% Rücklauf haben wir nun eine im Vergleich zu anderen Städten sehr gute Antwortquote.

Damit nahmen sich viele der ausgewählten und angeschriebenen Personen im Alter über 16 Jahre und mit Hauptwohnsitz in unserer Stadt die Zeit und hatten sich mit der Frage beschäftigt: Wie soll Langenau im Jahr 2035 aussehen? Konkret war der umfangreiche Fragebogen in die Themen Leben, Wohnen, Arbeiten, Kultur, Freizeit und Nahversorgung, Beteiligung, sowie Kommunalpolitik und Verwaltung unterteilt. Freie Antworten waren ebenso möglich. Das vom Gemeinderat beauftragte Büro Reschl Stadtentwicklung aus Stuttgart wertete die anonymen Fragebögen genau aus.

Ich danke all denen, die viel Zeit und Mühe in die Teilnahme an der Umfrage investierten. Das Ergebnis ist nun da und ich weiß, dass einige von Ihnen bereits gespannt auf die Resultate warten.

„Wie denken die Menschen in unserer Stadt – wie denkt Langenau?“

In vier Ausgaben der Heimat Rundschau und auf dieser Internetseite werden wir Ihnen in einer mehrteiligen Reihe die Ergebnisse der Befragung vorstellen. Im weiteren Verlauf befassen sich der Gemeinderat, die Ortsvorsteher und die Stadtverwaltung nochmals intensiv mit den Befragungsergebnissen in einer Klausurtagung. Aber auch die breite Öffentlichkeit wird dann nochmals im Juli gefragt und um ihre Ideen gebeten. Geplant sind interaktive Ausstellungen in Langenau und in allen Ortsteilen. Hierzu werden wir Sie am Ende der Reihe in der Heimat Rundschau nochmals konkret informieren.

Mit dem Stadtentwicklungsprozess werden viele wichtige Weichen für unsere Stadt und unsere Ortsteile gestellt. Deshalb interessiert uns Ihre Meinung sehr. Sie können sich aktiv einbringen. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Nun wünsche ich Ihnen Neugier, dann auch viel Informatives und Interessantes mit den Ergebnissen der befragten Menschen unserer Stadt.

Ihr Bürgermeister, Daniel Salemi


Warum erarbeitet die Stadt ein Entwicklungskonzept?

Gerade in schwierigen Zeiten soll der Blick für die Zukunft geschärft werden: Daher hat die Stadt Langenau im März 2020 einen integrierten Entwicklungsprozess begonnen, in dem Gemeinderat, Ortschaftsräte und Verwaltung gemeinsam mit der Bürgerschaft as "Stadtentwicklungskonzept - Langenau 2035" erarbeiten möchten.

Bei der Fortführung der Stadtentwicklung soll diese noch stärker im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden.

Ziel des Prozesses ist ein ganzheitliches Konzept, das Langenau, Albeck, Göttingen und Hörvelsingen in allen zentralen Handlungsfeldern strategisch ausgerichtet und die Gesamtstadt für die abzeichnenden kommunalen Herausforderungen in der Region positioniert. Zugleich soll es die spezifischen Rahmenbedingungen wie die begonnene Fortschreibung des Flächennutzungsplans miteinbeziehen.

Der Entwicklungsprozess soll dabei in ein Handlungsprogramm münden, das für die Bürgerschaft, den Gemeinderat und die Stadtverwaltung als Grundlage für das kommunale Handeln dient und alle Lebensbereiche der Stadt integriert. Neben Leitlinien werden in diesem Konzept konkrete, umsetzungsbezogene und finanzierbare strategische Ziele definiert werden.

Um diese Ziele zu erreichen, werden Projekte abgeleitet, die von kurzfristig bis hin zu Projekten mit einer langen Vorlaufzeit reichen werden.

Gleichzeitig ist die Erarbeitung einerr solchen Konzeption inzwischen wesentliche Grundlage für die künftige Aufnahme in Förderprogramme und die Fortschreibung der Flächennutzungsplanung.

Welche Fragen sind dabei wichtig?

Bei dieser konzeptionellen Herangehensweise spielt besonders die Frage der Identität der Stadt Langenau eine zentrale Rolle:

"Wie verstehen wir uns und wie wollen wir in Zukunft wahrgenommen werden? Wie ist das Selbstverständnis der Gesamtstadt, der Kernstadt und der Ortsteile?"

Ebenso bilden Fragen zur Weiterentwicklung eine wichtige Entscheidungsgrundlage:

"Wie möchten wir uns flächenbezogen und strukturell weiterentwickeln? Welche Schwerpunkte müssen wir setzen, um die Lebensqualität in unserer Gesamtstadt, Kernstadt und in den Ortsteilen weiterzuentwickeln?"

Auf diese Fragen soll das Stadtentwicklungskonzept Antworten geben.

Wie ist die Vorgehensweise?

Das Stadtentwicklungskonzept begreift die Stadt in ihrer Vielschichtigkeit und legt die strukturellen und städtebaulichen Entwicklungsbereiche für einen mittel- bis langfristigen Zeitruam fest.

Der Prozess befann mit einer Analysephase, in der eine Bestandsaufnahme und Einbindung der bereits bestehenden Konzepte vorgenommen wurde. Parallel dazu wurden die Finanzen und somit der kommunale Spielraum näher betrachtet sowie demografische Entwicklungsperspektiven bis 2035 für die Gesamtstadt Langenau erarbeitet.

Bereits in der Analysephase fand mit einer repräsentativen Bürgerbefragung im Oktober/November ein erster Beteiligungsschritt statt, deren Ergebnisse Anfang März dem Gemeinderat und im Anschluss den Ortschaftsräten präsentiert wurden.

Wie der weitere Prozess aufgebaut?

Nach Ostern werden die Ergebnisse der Bürgerbefragung in der Heimat Rundschau, verteilt auf drei Ausgaben, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Darauf folgt die kommunale Klausurtagung mit Gemeinderat, Ortsvorstehern und Verwaltung, die pandemiebedingt auf Mitte Juni verschoben wurde. Dort werden die ersten Leitplanken für die zukünftige Stadtentwicklung erarbeitet. Im Anschluss daran wird der Beteiligungsprozess mit der Bürgerschaft fortgesetzt, um im Dialog Anregungen und konkrete Ideen gemeinsam mit Ihnen zu erarbeiten.

Dieser Dialog wird aufgrund der Pandemie in angepasster und kontaktarmer Form stattfinden. Wie dieser Beteiligungsprozess ab Juli im Rahmen eines Zukunftsateliers - sowohl online als auch vor Ort - aussieht, wird Anfang Mai in der Heimat Rundschau und auf dieser Webseite vorgestellt.

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