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Bericht aus dem Gemeinderat vom 22.02.2019

Sanierungsmaßnahmen an der Grundschule Albeck

Der Gemeinderat stimmte einstimmig den Sanierungsarbeiten an der Grundschule Albeck zu. Neben der Wärmedämmung wird das Dach des Altbaus repariert und komplett neu eingedeckt. Der Beginn der Sanierung ist für Sommer 2019 geplant. Im nächsten Jahr folgt dann die Erneuerung der Fenster in Holz-Alu Bauweise. Insgesamt werden die Maßnahmen mit 387.345 Euro Aufwand beziffert. Die Stadt erhält Zuschüsse von Bund und Land über das Kommunalinvestitionsgesetz in Höhe von 128.000 Euro.

Ersatzbeschaffung von Nachklärbeckenräumern auf der Kläranlage Langenau

Die zwei bestehenden Nachklärbeckenräumer stammen aus dem Jahr 1982 und müssen erneuert werden. Geplant  sind schienengebundene Zwangsantriebe mit Lauf- und Zahnschienen. Vorgeschlagen werden zwei durchgängige Räumer, damit die Räumgeschwindigkeit geändert werden kann. Das Projekt soll baldmöglichst ausgeschrieben werden, weil für Spezialanfertigungen Lieferzeiten bis zu 5 Monaten bestehen. Der Ersatzbeschaffung mit einer Kostenschätzung von 370.000 Euro wurde einstimmig zugestimmt.

(Elektro-) Mobilitätskonzept der Stadt Langenau

In drei Bürgerworkshops wurden mit den Bürgern und Bürgerinnen Ideen und Maßnahmen für das Elektromobilitätskonzept entwickelt. Auch der 1. Mobilitätstag in Langenau im September 2018 war erfolgreich und informativ. Regionale Entwicklungen sind mit in das Konzept eingebaut worden. Als eine erste Maßnahme ist das Radverkehrskonzept in Langenau bereits in eine weitere Planung gegangen.

Das Büro „Initiative Zukunftsmobilität“ betrachtete fünf Handlungsfelder: die Mobilitätsangebote, dazu gehören das E-Carsharing, das Ride-Sharing (mitfahren), den Laufbus (man läuft organisiert, gemeinsam in die Schule oder in den Kindergarten), einen Sharing-Pool (Verwaltung der Fahrzeuge), ein E-Fahrertraining, Einsatz von Lastenrädern /Pedelecs  und den nauBus.

Bei der (Elektro-) Mobilitäts-Infrastruktur spielen die Zweirad-Infrastruktur, die Erweiterung öffentlicher E-Ladeinfrastruktur und Mietstationen für Sharing-Angebote eine Rolle.

Im kommunalen Fuhrpark besitzt die Stadt Langenau schon E-Fahrzeuge für die Gärtnerei und den Bauhof. Zukünftig werden Ersatzbeschaffungen unter dem Fokus alternativer Antriebsformen geprüft.

Das Thema E-Mobilität soll kommuniziert werden. Ein nauMobil Logo wurde bereits erarbeitet. Begleitend dazu existiert schon eine Homepage. Auf dieser Plattform werden Informationen und Aktivitäten kommuniziert. Auch der  Stammtisch der E-Mobilisten und die enge Zusammenarbeit mit der Presse sind wichtige Medien der Zusammenarbeit.

Die Akzeptanzförderung wäre in Form eines Mobilitäts-Labors vorstellbar. Interessierte Bürger beteiligen sich über einen bestimmten Zeitraum an aktiven Projekten wie

E-Carsharing, „mit dem E-Bike zur Arbeit“,  einem Laufbus, Lastenrädern als Bring-Service oder eine Video Wettbewerb über die „Laboraktivitäten“ und berichten über ihre Erfahrungen.
Weitere Informationen können Sie über die Internetseite www.naumobil.de erhalten.

Wertstoffentsorgung für den Zeitraum 2021-2023

Zum 01.01.2019 trat das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Aufgrund des Gesetzes ist es bis 31.12.2020 zwingend, eine neue Abstimmungserklärung zwischen den Systembetreibern des Dualen Systems und dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger abzuschließen. Öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger ist der Alb-Donau-Kreis. Das Landratsamt bat daher um ein Meinungsbild bei den Städten und Gemeinden.
Der Gemeinderat hat beschlossen, dem Landratsamt mitzuteilen, für die Ortschaften Göttingen und Hörvelsingen den “Gelben Sack“ beizubehalten. Für die Kernstadt Langenau und Albeck wurde dem Landratsamt der Auftrag erteilt, für die Umstellung auf die „Gelbe Tonne“ mit einer zweiwöchentlichen Leerung, und sollte dies nicht möglich sein, eine vierwöchentliche Leerung mit dem Dualen System zu verhandeln. Dem Rat war dabei wichtig, dass der Abgabecontainer auf dem Recyclinghof erhalten bleibt.

Der Planung einer Fußgängeranbindung zum Bahnhof sowie die Herstellung eines öffentlichen Parkplatzes südlich der Bahnlinie wurde zugestimmt

Die Fußgängeranbindung ist für den südlichen Zugang zu Gleis 2 geplant. 51 Parkplätze, davon zwei Behindertenparkplätze, werden gebaut und neu ausgewiesen. Außerdem sind Grünflächen und eine ausreichende Beleuchtung vorgesehen. Wie die Fahrradabstellanlage aussehen soll wurde an den Ausschuss für Technik und Umwelt delegiert. Die Umsetzung der Maßnahmen ist für dieses Jahr vorgesehen.

Die überarbeitete Planung einer Mehrfamilienhausbebauung „Nördlich der Karlstraße“ wurde vorgestellt

Im Februar 2018 wurde von einem Antragsteller die Änderung des Bebauungsplans „Nördlich der Karlstraße“ beantragt und im Gemeinderat beraten. Die Entscheidung wurde damals vertagt und die für die weiteren Beratungen notwendigen Unterlagen eingefordert.

Die Planungen wurden zwischenzeitlich aufgrund dieser Sachverständigenuntersuchung ergänzt bzw. geändert. Dem Gemeinderat wurden vom Fachbüro zwei Erschließungsvarianten – sowie deren Vor- und Nachteile - vorgestellt: eine Erschließungsvariante über die Karlstraße und eine über den Simontalgraben.

Beplant wurde eine Ortsrandbegrünung nach Norden zum Simontalgraben, ebenso die Regelung des ruhenden Verkehrs hinsichtlich oberirdischer und unterirdischer Stellplätze, Zufahrten und Erschließung im und zum Quartier und die Verkehrsführung auf dem Grundstück. Auch die Klimaauswirkung durch die Bebauung sowie der Tierartenschutz wurden durch ein Fachbüro untersucht. Es sind Kartierarbeiten für Vögel und Fledermäuse notwendig.

Im Dialog mit der Stadtverwaltung soll die Wohnraumförderung und damit der Bau von Sozial- und/oder bezahlbarem Wohnraum erörtert werden.

Aus Sicht des Gemeinderats ist die innere und äußere Erschließung des Baufensters erneut zu überprüfen und in weiteren Varianten darzustellen. Ob und wie die Bebauungsplanänderung weiter erörtert wird, wird in einer der nächsten Sitzungen erneut beraten.
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