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Hörvelsingen

Hörvelsingen (523 m N. N.) liegt ca. 12 km nordöstlich von Ulm und ca. 8 km westlich von Langenau am Hang des Berges „Ofenloch". Zur Ortschaft gehören auch der Weiler Witthau sowie der St. Nikolaushof und Laurenhof. Seit 1972 ist Hörvelsingen durch einen Eingliederungsvertrag Ortsteil der Stadt Langenau mit rund 700 Einwohnern.

Die naturräumliche Lage wird bestimmt durch den Übergang von der Donauniederung (Langenauer Ried) zur Albhochfläche. Dabei liegt Hörvelsingen (523 m N. N.) in einer Mulde, in die zwei landschaftlich reizvolle Trockentäler (Laushalde und Hagener Tobel) münden. Hörvelsingen liegt in einer attraktiven Freizeit- und Erholungslandschaft, deren Natur- und Landschaftsschutzgebiete als vielbesuchte Wanderziele bekannt sind.

Besonders charakteristisch und ortsbildprägend sind die Wachholderheide und Naturschutzgebiete „Ofenloch“, „Ägenberg“ und „Laushalde“. Die wertvolle Flora und Fauna umfasst zahlreiche seltene und gefährdete Pflanzen und vom Aussterben bedrohte Tiere.

Obwohl viele Hörvelsingerinnen und Hörvelsinger ihren Arbeitsplatz in Langenau oder Ulm haben, kommt der Landwirtschaft bei der Entwicklung der Wirtschaftsstruktur noch immer eine große Bedeutung zu.Neben mehreren landwirtschaftlichen Betrieben gubt es am Ort eine alteingesessene Brauerei und ein Gasthaus sowie mehrere Handwerks- und Gewerbebetriebe.

Damit in der Gemeinde wieder eine Einkaufsmöglichkeit angeboten werden konnte, wurde nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Gebäude der ehemaligen "Alten Schule" in der Schmiedgasse 4 ein Dorfladen etabliert.

An sonstiger Infrastruktur verfügt Hörvelsingen über eine eigene Kindertagesstätte sowie die Ofenlochhalle (Gymnastikhalle) mit Mehrzweckraum und Küche. Die Grundschule befindet sich im Ortsteil Albeck in 3 km Entfernung. Für Familien werden immer wieder Bauplätze angeboten.

Hörvelsingen hat eine intakte und engagierte Dorfgemeinschaft, was aus vielen gemeinsam geschaffenen Projekten zu ersehen ist. So kann auch auf nachfolgende sehr aktive Vereine verwiesen werden, die zum Mitmachen einladen: Sportverein, Liederkranz, Posaunenchor, Landfrauenverein, Feuerwehrabteilung, landwirtschaftlicher Ortsverein.

Die Konfession der Einwohner von Hörvelsingen ist überwiegend evangelisch. Die evangelische Kirchengemeinde wird vom evangelischen Pfarramt in der Nachbargemeinde Bernstadt betreut. Im Ort werden von der Kirche für die Jugend Jungschargruppen, Kinderkirche und für die Senioren ein regelmäßiger Rentnertreff, Ausflüge und ein Seniorennachmittag angeboten. Die katholische Kirchengemeinde gehört zum Bezirk Dornstadt und wird vom dortigen Pfarramt betreut.

Geschichte

Verwitternder Zementmergel hat einst die Hörvelsinger Schüssel geformt. Der fruchtbare und wasserreiche Boden ist wahrscheinlich ununterbrochen besiedelt und bebaut worden, seit die Menschen sesshaft wurden, also seit etwa 6000 Jahren. Nachgewiesen sind die Urnenfelderkultur 1200 bis 1000 v. Chr. und Spuren römischer Bauernhöfe zwischen 100 und 260 n. Chr.

Der Ortsname (6. Jahrhundert) geht sicher nicht auf einen Herwig zurück, sondern ist eher von "Hor-vil", einem Hof am Sumpf, abzuleiten.
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