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Albeck

Infrastruktur

Der Ortsteil Albeck (505 m N. N.) liegt ca.5 km westlich von Langenau und ist durch den Eingliederungsvertrag seit 1972 Ortsteil der Stadt Langenau. In Albeck sind rund 1.400 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Albeck ist ein ländlich strukturierter Wohnort, der die Vorteile des Landlebens mit der räumlichen Nähe zu Langenau und Ulm kombiniert.

Am Ort befindet sich neben einer Kindertagesstätte eine Grundschule, die von den Kindern aller drei Ortsteile besucht wird. Gut ausgebaute Radwege laden zu Ausflügen in die nähere Umgebung ein. Ein reichhaltiges Angebot für die Freizeitaktivitäten bieten Vereine wie der TSV Albeck, der Liederkranz Albeck mit seinem Kinder- und Jugendchor, die Landfrauen Albeck/Göttingen sowie der Posaunenchor Albeck/Göttingen. Die Freiwillige Feuerwehr hat in Albeck eine eigene Abteilung.

Die Robert-Bosch-Halle ist Dreh- und Angelpunkt der sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten. Außerdem besteht in Albeck eine sehr lebendige Evangelische und Katholische Kirchengemeinde.

Neben zahlreichen anderen Gewerben halten eine Bäckerei mit kleinem Lebensmittelladen und Café sowie eine Metzgerei am Ort ein reichhaltiges Angebot vor. Sollte man selber mal nicht kochen wollen, muss man auf gutbürgerliche Küche nicht verzichten. Die Gaststätte bzw. das Hotel Krone im ehemaligen Geburtshaus von Robert Bosch (1861-1942) verwöhnt Sie mit allerlei Köstlichkeiten. Eine Gedenktafel erinnert an den bedeutenden Industriellen, der die ersten acht Jahre seiner Kindheit hier verbrachte.

Der Ortsteil schafft vor allem für junge Familien in regelmäßigem Abstand Bauplätze für ein gesundes Wachstum.

Geschichte

Albeck (in älteren Urkunden Alpeck oder Albegge) mit seinen Weilern Osterstetten und Stuppelau, hat seinen Namen von seiner Lage: „an der östlichen Ecke der Alb“. Es hatte vor langer Zeit seinen eigene Grafen und fiel zuletzt an das Geschlecht der Werdenberger. Diese verkauften die „Stadt“ Albeck im Jahre 1383 an Ulm. Wann und ob Albeck Stadtrecht erhalten hatte ist unbekannt.

Vermutlich wurde die Bezeichnung daraus abgeleitet, das es ein ummauerter Ort, ein Oppidum und befestigter Anhang des Schlosses war. Der Kupferstich von Matthaeus Merian aus dem Jahr 1643 zeigt die Burg über dem "Städtle". Deutlich erkennbar ist das Wohngebäude des Schlosses, der Palas, mit seinen vielen Fenstern in drei Stockwerken, sowie der hohe Hauptturm gegen Südwesten. Die Albecker Festung war ein sehr weitläufiges Hochadelsschloss mit ausgedehnten Wehranlagen. Die Befestigung wurde im bayrischen Krieg im Jahre 1704 zerstört und Schloss und "Städtchen" stark beschädigt. Später wurde der noch erhaltene Turm der Burg und die vorhandenen Gebäudeteile zum Privat-Landsitz umgebaut und hatte zahlreiche Besitzer. Sie gehörte auch für kurze Zeit dem Staat. Heute ist das Bauwerk wieder in privater Hand. Um 1830 waren die meisten Leibeigenschaften abgelöst und die Lehen in Zinsgüter verwandelt worden.

Der Weiler Osterstetten liegt ca. 2,5 km von Albeck entfernt. Er scheint aus einem Einzelhof entstanden zu sein und war wahrscheinlich der Nachfolger des ehemaligen römischen Gutshofes, dessen Ruinen noch heute nördlich der heutigen Siedlung zu sehen sind. 1887 wurde dort eine römische Ansiedlung mit Herrschaftshaus, Scheune, Gesindehaus und Badehaus ausgegraben.

Später gehörte zu einem der damals drei Höfe ein Schloss, das von Mauern und Gräben umgeben war. Dieses wurde 1704 und 1707 zerstört, später wieder aufgebaut und Ende des 18. Jahrhunderts endgültig abgebrochen.

Stuppelau (alt Stuppenloh) liegt ca. 3,5 km von Albeck und 1 km von Osterstetten entfernt.
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