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Im Hintergrund sieht man den Pfleghof, in Form eines weißen Gebäudes und im Vordergrund ist ein kleiner Brunnen mit einer menschlichen Skulptur, welche in einem Buch blättert

Veranstaltungen

Pfleghof Langenau: Vorhang auf fürs neue Programm

Fast schon zwei Jahre sind vergangen, in der unsere Gesellschaft auf eine harte Belastungsprobe gestellt wurde. Und auch die Aussichten für die Zukunft sind leider noch immer von Ungewissheit geprägt. Kulturakteure erleben in dieser Zeit bei jedem Konzert, jedem Kabarett- oder Kleinkunstabend ein äußerst begieriges und dankbares Publikum.

Diese Sehnsucht nach Begegnungen war für das Langenauer KulturBüro Ansporn und Verpflichtung, trotz aller Widrigkeiten, für den Pfleghof wieder ein qualitätsvolles, breites Programm auf die Beine zu Stellen. Es führt sowohl fesselnde Neuentdeckungen, wie die norwegische Band Ljodahatt oder das kubanische Gesangsquartett Gema 4, als auch so hochkarätige Musiker wie den finnischen Pianisten Iiro Rantala, die franko-algerische Sängerin und Cellistin Nesrine oder das international umjubelte Michael Wollny Trio nach Langenau. Das Wollny-Konzert, das bisher in der  Katholischen Kirche angekündigt wurde, findet nun in der Stadthalle statt, da an diesem Tag die Kirche kurzfristig für eine Erstkommunionsfeier benötigt wird.

Zu einer musikalischen Reise durch den Südosten Europas lädt das Ensemble „Foaie Verde“ ein und das charmante Duo Pariser Flair nimmt ihr Publikum mit auf eine Stadtführung durch Paris. Freunde klassischer Musik können sich auf den Abend mit dem Geiger Kirill Troussov und seiner Schwester, der Pianistin Alexandra Troussova freuen.

Eine für unsere heutige Zeit schon ungewöhnliche Kunstform repräsentiert das Hohenloher Figurentheater für Erwachsene, das mit dem „Jedermann“ ein Meisterwerk der Weltliteratur zeigt.

Die Kabarettsparte ist mit Quichotte, Philipp Scharrenberg und Philipp Weber ebenfalls exzellent besetzt. Alles hat ein Ende und so verabschieden sich die in der Region beliebte Kabarettgruppe „die untertöner“ mit ihrem Pfleghofauftritt von der Bühne und ihren Anhängern. Für diesen Abend gilt es, sich rechtzeitig Karten zu sichern, da Corona-bedingt nur ein beschränktes Kontingent zur Verfügung steht.

Das ausführliche Programm ist auf der rechten Seite zum herunterladen zu finden. Eintrittskarten für die Veranstaltungen des KulturBüros sind im Vorverkauf beim BürgerBüro der Stadt (07345 96220), der Buchhandlung Mahr (07345 21184), sowie bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich sowie online über Reservix

Darüber hinaus können beim KulturBüro Tickets telefonisch (07345 9622-141) oder per mail (kulturbuero@langenau.de) bestellt werden. Die Karten werden zugesandt, sobald der Ticketpreis zuzüglich 1,-€ Porto überwiesen ist.

Ausstellung "Zeitgenössische Kunst zur Eiszeitkunst V"

Kunstwerk "Höhle" von Jochen Damian Fischer
So., 16. Oktober 2022
14:00-17:00 Uhr

In einer einmaligen Verbindung der Geschichts- und Kunstförderung zeigt der Lonetal Verein in Zusammenarbeit mit der Stadt Langenau mittlerweile zum fünften Mal eine Ausstellung zum Thema „Zeitgenössische Kunst zur Eiszeitkunst“.
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Beschreibung

Zwei Künstler wurden ausgewählt, die sich mit der eiszeitlichen Kunst auseinandersetzen.

Salla Kuhmo kommt ursprünglich aus Finnland. Ihr Vater war ein leidenschaftlicher Jäger. Zusammen mit seiner Tochter durchstreifte er die endlosen Kiefernwälder der Nordfinnischen Taiga. Auf der Jagd lehrte er ihr, wie ein Jäger seiner Beute, zumeist Elche, auflauert.

Heute lebt sie in Deutschland und tauschte für die Jagd in der Stadt die Kamera mit der Flinte. Sie liefert ihr die Motive für ihre Arbeit als Künstlerin. In Variation setzt sie Fotografiertes ein, reduziert es auf Zeichnungen, filtriert Motive aus ihnen heraus und verwendet diese mehrmals in verschiedenen Kontexten. Dabei entstehen aus alten Bildern neue Bedeutungszusammenhänge. Dieses Verfahren nennt sie kontextuelles Recycling. Aus künstlerischem Interesse beschäftigt sie sich seit langer Zeit eingehend mit Werbung, ihren Bildern und ihrer Ästhetik. Um die mentale Umweltverschmutzung zu bekämpfen, benutzt sie die Ästhetik der Werbung und entreißt Werbebilder ihrem ursprünglichen Kontext, um sie anschließend in Naturidyllen zu platzieren. Somit verschmelzen Natur und Werbesprache zu einer neuen Bildwirklichkeit, in welcher der Betrachter sich von den Mühen des Alltags erholen kann, ohne gleich an das Konsumieren bestimmter Produkte erinnert zu werden.

In seiner Arbeit setzt sich Jochen Damian Fischer mit der archaischen Wirkung und Funktion des Raumes auseinander. Hierzu sucht er subterrane Räume auf, dokumentiert und analysiert diese und hinterlässt Spuren in Form von Installationen. Die Raumaktionen verwendet er als Inspiration für seine Bildhauerei. Dabei bewegt er sich an der Schnittstelle zur Architektur und entwickelt unter anderem begehbare Arbeiten und Skulpturen, die für den
Besucher oder die Besucherin zum Raumerlebnis werden. In der Ausstellung präsentiert Fischer Fotografien, Zeichnungen und Bronzearbeiten der letzten Jahre, die einen Einblick in sein konzeptionelles Schaffen geben.

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Veranstaltungsort
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Hinweise
  • Eintritt frei!
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