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Zum Gedenken an Francis Bioret - Kurzfilm über sein Schicksal

Am 13. April jährt sich in Langenau zum 76-mal die Ermordung des französischen Fremdarbeiters Francis Bioret durch die Nationalsozialisten. Ein Mahnmal auf dem Marktplatz, das von dem Langenauer Künstler Michael Döhmann gestaltet wurde, erinnert seit einigen Jahren an dieses abscheuliche Verbrechen.

Auch in diesem Jahr kann aber auf Grund der Corona-Pandemie keine öffentliche Gedenkfeier am Marktplatz oder im Pfleghofsaal stattfinden. Die Stadt Langenau wollte aber trotzdem, mit einer in dieser Zeit möglichen Art und Weise, Francis Bioret gedenken.

Auf Initiative von Edwin Köperl vom Kulturbüro der Stadt ist so ein 15-minütiger Kurzfilm entstanden, der die Geschehnisse rund um die Ermordung des französischen Zwangsarbeiters Francis Bioret in Erinnerung rufen möchte.

Neben Erinnerungen von Zeitzeugen und historischen Fotos enthält der Film eine Reportage von Schülern des Robert-Bosch- Gymnasiums von den Schauplätzen des Geschehens am 13. April 1945.

Weiterhin kommen zu Wort: Michael Döhmann, der die Entstehungsgeschichte der Gedenktafel auf dem Marktplatz schildert. Bürgermeister Daniel Salemi betont die Notwendigkeit des Erinnerns für die Stadt, Andreas Lörcher von der Denkstätte Weiße Rose weist auf die Besonderheit des Mordes hin, da dieser juristisch genau untersucht wurde. Wilmar Jakober vom Initiativkreis 8. Mai weist auf die fünf Menschen aus Russland hin, die neben dem früheren Grab von Francis Bioret bestattet wurden.

Der Film, der von Klaus-Peter Berg hergestellt wurde, ist auf der Homepage der Stadt Langenau www.langenau.de  zu sehen.

Da eine Gedenkfeier derzeit nicht möglich ist, wird darum gebeten im Laufe des Abends Kerzen an der Gedenktafel aufzustellen.

Michael Wollny Trio

Michael Wollny Trio
Fr, 30. April 2021
20:00 Uhr

Jazz
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Beschreibung
Michael Wollny sorgt in der deutschen Jazzszene für eine Frischzellenkur. Der „vollkommene Klaviermeister“ (FAZ), der so körperlich und sinnlich mit dem Klavier umgeht wie kaum ein anderer, ist „die stärkste Jazz-Musikerpersönlichkeit, die Deutschland seit Albert Mangelsdorff hervorgebracht hat“ (Hamburger Abendblatt). Seine Inspiration für improvisatorische Höhenflüge kann dabei von Franz Schubert oder Gustav Mahler kommen, von Björk oder Kraftwerk, von japanischen Gangsterfilmen oder Horrorstories: Sein Spiel ist so grenzenlos wie seine Suche nach dem bisher Ungehörten. Der Ausdruckskraft, die sich aus dieser Energie, gepaart mit unerschöpflichem Einfallsreichtum und überragender Technik, ergibt, kann man sich nicht entziehen. Zusammen mit Christian Weber (Bass) und Eric Schaefer (Schlagzeug) bricht Wollny zu ambitionierten Klangerkundungen auf.
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Veranstaltungsort
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Kosten
EIntritt: 35,00 €/ 32,00 € ermäßigt
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Veranstalter
Stadt Langenau - Kulturbüro
Telefon:
07345 9622-140
Fax:
07345 9622-185
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