Veranstaltung

Ausstellung "Zeitgenössische Kunst zur Eiszeitkunst V"

Kunstwerk "Höhle" von Jochen Damian Fischer
So., 30. Oktober 2022
14:00-17:00 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

In einer einmaligen Verbindung der Geschichts- und Kunstförderung zeigt der Lonetal Verein vom 16. Oktober bis 20. November in Zusammenarbeit mit der Stadt Langenau mittlerweile zum fünften Mal eine Ausstellung zum Thema „Zeitgenössische Kunst zur Eiszeitkunst“.
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Beschreibung

Die zwischenzeitlich weltweit bekannten Kunstwerke wie zum Beispiel der Löwenmensch, das Mammut und die Venus, aber auch Höhlenmalereien inspirieren zunehmend zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, sich mit dem Thema „Eiszeitkunst“ und den derzeit weltweit ältesten Kunstwerken zu beschäftigen. In einer einmaligen Verbindung der Geschichts- und Kunstförderung zeigt der Lonetal Verein in Zusammenarbeit mit der Stadt Langenau mittlerweile zum fünften Mal eine Ausstellung zum Thema „Zeitgenössische Kunst zur Eiszeitkunst“. Eine Künstlerin und ein Künstler konnten gewonnen werden, sich mit dem Thema in ihrer Sprache auseinanderzusetzen. Eine Künstlerin und ein Künstler konnten gewonnen werden, sich mit dem Thema in ihrer Sprache auseinanderzusetzen.

Salla Kuhmo kommt ursprünglich aus Finnland. Ihr Vater war ein leidenschaftlicher Jäger. Zusammen mit seiner Tochter durchstreifte er die endlosen Kiefernwälder der Nordfinnischen Taiga. Auf der Jagd lehrte er ihr, wie ein Jäger seiner Beute, zumeist Elche, auflauert.

Heute lebt sie in Deutschland und tauschte für die Jagd in der Stadt die Kamera mit der Flinte. Sie liefert ihr die Motive für ihre Arbeit als Künstlerin. In Variation setzt sie Fotografiertes ein, reduziert es auf Zeichnungen, filtriert Motive aus ihnen heraus und verwendet diese mehrmals in verschiedenen Kontexten. Dabei entstehen aus alten Bildern neue Bedeutungszusammenhänge. Dieses Verfahren nennt sie kontextuelles Recycling. Aus künstlerischem Interesse beschäftigt sie sich seit langer Zeit eingehend mit Werbung, ihren Bildern und ihrer Ästhetik. Um die mentale Umweltverschmutzung zu bekämpfen, benutzt sie die Ästhetik der Werbung und entreißt Werbebilder ihrem ursprünglichen Kontext, um sie anschließend in Naturidyllen zu platzieren. Somit verschmelzen Natur und Werbesprache zu einer neuen Bildwirklichkeit, in welcher der Betrachter sich von den Mühen des Alltags erholen kann, ohne gleich an das Konsumieren bestimmter Produkte erinnert zu werden.

In seiner Arbeit setzt sich Jochen Damian Fischer mit der archaischen Wirkung und Funktion des Raumes auseinander. Hierzu sucht er subterrane Räume auf, dokumentiert und analysiert diese und hinterlässt Spuren in Form von Installationen. Die Raumaktionen verwendet er als Inspiration für seine Bildhauerei. Dabei bewegt er sich an der Schnittstelle zur Architektur und entwickelt unter anderem begehbare Arbeiten und Skulpturen, die für den Besucher oder die Besucherin zum Raumerlebnis werden. In der Ausstellung präsentiert Fischer Fotografien, Zeichnungen und Bronzearbeiten der letzten Jahre, die einen Einblick in sein konzeptionelles Schaffen geben.

Die Ausstellung ist im Anschluss immer sonntags bis einschließlich 20. November jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

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Veranstaltungsort
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Kosten

Der Eintritt ist frei.

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Hinweise
  • Eintritt frei!
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