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Wandern im Lonetal

Auf den Spuren der Eiszeitjäger

Wanderung auf den Spuren der eiszeitlichen Mammutjäger zu den bekannten Höhlen des Lonetals. Die Vogelherdhöhle, der Hohlenstein und die Bocksteinhöhle sind für ihre einzigartigen archäologischen Funde weltberühmt. Hier wurden die ältesten figürlichen Kunstwerke der Menschheit entdeckt. In den Höhlen lebten bereits vor 70.000 Jahren Menschen.

Streckenlänge: 9 km, geschätzte Gehzeit: ca. 2-3 Stunden

Start: Parkplatz Bocksteinhöhle im Lonetal zwischen Öllingen und Bissingen
Umkehrpunkt: Archöopark Vogelherd bei Stetten o. L.

Fohlenhaus

Das Felsgebilde Fohlenhaus im Lonetal ist ein Relikt der Urzeit, entstanden aus den Riffen des Jurameers und in Millionen von Jahren zum Fels versteinert. Gut sichtbar steht es an einer Flussschlinge der Lone und der schöne Rastplatz nebenan lädt zum Grillen und Spielen ein.

Die Fohlenhausrunde schließt einen der schönsten Abschnitte des Lonetals ein. Die Wandertour verläuft fast ganz auf naturnahen Wegen und Pfaden und ist von der wunderschönen Landschaft geprägt. Ob entlang des Flusstals, im felsigen Eschental oder an der Küchleshalde, der Wechsel von Tal, Wald und Höhe ist perfekt. Einstiegspunkt der Tour ist der Wanderparkplatz Salzbühl bei Bernstadt. Zuwege zur Rundtour gibt es aber auch ab Börslingen und Neenstetten.

Streckenlänge: 11 km, geschätzte Gehzeit: ca. 3,5 Stunde

Start und Ende: Wanderparkplatz Salzbühl (Bernstadt)

Nr. 18 - WanderTouren Alb-Donau-Kreis

Neandertaler und Co.

Vom Wanderparkplatz aus laufen Sie auf der Rundtour 14 entlang der Lone durch das idyllische Lonetal. Auf der Strecke kommen Sie an Steinfundamenten von zwei Gebäuden, die zu einem römischen Gutshof gehörten, und einem Grillplatz vobei. Als Einkehrmöglichkeit bietet sich ein Abstecher nach Lindenau an. Passiert wird die imposante Felswand des Hohlenstein und auf einem Hügel die Bocksteinschmiede und die Bocksteinhöhle.Schließlich erreichen Sie den Ortskern von Bissingen. Hier säumt eine ganze Reihe von interessanten historischen Gebäuden Ihren Weg. Die Gemeinde verlassend laufen Sie durch das "Tiefe Tal" bis zum Aufgang zur Vogelherdhöhle. Von hier aus gelangen Sie bequem zum Ausgangspunkt zurück.

Auf der Rundwanderung durch das Lonetal nach Bissingen sind nur wenige mittelschwere An -und Abstiege zu überwinden.

Start: Parkplatz zwischen Bissingen und Stetten an der L 1168

Streckenlänge: ca. 15,5 km, abgekürzt ca. 10 km
Dauer: reine Gehzeit ca. 5 Stunden, Abkürzung ca. 3 Stunden

Der Wanderführer „Spurensuche in der Brenzregion - in 17 ausgewählten Wandertouren“ herausgegeben vom Landratsamt Heidenheim ist in allen Buchhandlungen (ISBN 978-3-00-020702-0) sowie in der Tourist-Info in Heidenheim für 9,90 € erhältlich.


Auf den Spuren von Rulaman

Die Lonetaler Wanderspatzen e.V. haben im Lonetal den permanenten Wanderweg "Auf den Spuren von Rulaman" angelegt. Rulaman ist die steinzeitliche Hauptfigur in dem gleichnamigen Jugendroman des Schriftstellers David Friedrich Weinland aus dem 19. Jahrhundert. Das schöne Lonetal ist für seine steinzeitlichen Funde berühmt. Er startet in Stetten beim Gasthof „Zum Mohren" und führt auf einer Länge von zehn Kilometern über die Vogelherdhöhle durchs Lonetal, vorbei am Hohlenstein nach Lindenau mit dem Kleinmuseum „Höhle des Löwenmenschen“ und oberhalb des Lonetals zurück nach Stetten.

Damit konnte vor allem die noch vorhandene Lücke zwischen Stetten und Vogelherdhöhle geschlossen werden. Wanderunkundige, die ohne Kartenmaterial unterwegs sind, können so nun eine durchgängig beschilderte Rundwanderung unternehmen.

Die Lonetaler Wanderspatzen gehören dem DVV - Deutscher Volkssportverband e.V. an. Der ist so manchem noch von den früheren Volkswandertagen bekannt. Diese bundesweite Organisation richtet in den landschaftlich schönsten Regionen permanente Wanderwege ein, auf denen dann an festgelegten Stationen die begehrten Stempel abgeholt werden können. Das Gasthaus „Zum Mohren" ist nun solch eine Station. Nur 30 solcher Wanderwege gibt es in Baden-Württemberg. Sie sind sehr begehrt und werden bundesweit über den DVV beworben.

Start: Niederstotzingen-Stetten, Gasthof "Zum Mohren"

Streckenlänge: ca. 10 km, Dauer: reine Gehzeit ca. 3 Stunden

Weitere Infos gibt es unter www.dvv-wandern.de

Lonequellrunde

Das Lonetal bietet dem Wanderer Ruhe, Erholung und viel intakte Natur. Der Alltag entschwindet, wenn wir am grün schimmernden Quelltopf der Lone in Urspring stehen und ins tiefe Wasser blicken.

Wir wandern los zum Hägelesberg und ins Naturschutzgebiet Heiden. Von dort gehen wir hinunter zum Lonesee, eine Freitzeitoase mit Wassererlebnisbereich für Familien und Kinder. Der Weiterweg führt an der Lone entlang nach Lonsee und leitet uns dann durch einen kleinen Eisenbahntunnel auf die andere Seite. Am Waldrand entlang kommen wir auf eine Bergkuppe und zum Standort des ehemaligen Römerkastells "Ad Lunam", das nur noch durch seine wallartige Außenbegrenzung und Heckenbepflanzung erkennbar ist. Danach geht es bergab und zurück nach Urspring.

Start: Bahnhof Lonsee-Urspring,

Länge: 8 km, Dauer: ca. 2 Stunden

Nr. 17 - WanderTouren Alb-Donau-Kreis

Mittelalter und Höhlenbären

Vom Parkplatz aus starten Sie bei der Rundtour 15 in Richtung Burgberg. Auf dem Weg umrunden Sie das Naturdenkmal Kagstein. Es handelt sich dabei um einen markanten Fels aus Massenkalk des Weißen Jura, der als südlichster Teil des Kagberges steil ins Hürbetal abfällt.Unterhalb des Stettberges liegt auf der linken Seite ein Bildstock mit Madonnendarstellung. Schließlich passieren Sie ein Feldkreuz und das "Steinerne Brückle". Kurz vor dem Ortsteingang treffen Sie auf die linker Hand gelegene "Fatima Grotte", die im Jahr 1982 als katholische Gebetsstätte eingerichtet wurde. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hürbetales ist das Pumpwerk der Landeswasserversorgung zu sehen, das Trinkwasser bis nach Stuttgart liefert.

Von da aus gelangen Sie in den Ort Burgberg. Von hier aus haben Sie eine schöne Sicht auf das

Schloss Burgberg und kommen zur Mahlmühle. Auf der Bergkuppe erreichen Sie das Schloss und seine Nebengebäude, die sich in Privatbesitz befinden.

Der Weg führt weiter in das kleine Dorf Lonetal. Namensgebend für das kleine Reihenseldnerdorf ist die am westlichen Talrand stehende spätgotische Kirche, die direkt vor Ihnen auftaucht. Diese können Sie gerne besichtigen. Ein Pfad führt in Serpentinen zur Ruine Kaltenburg. Am Abhang zum Hürbetal entlang folgen Sie den Wegweisern zur Charlottenhöhle. Dort befinden Sie sich wieder am Ausgangspunkt.

Auf der Rundwanderung sind zwei kurze steilere Anstiege zu überwinden.

Start: Parkplatz bei der Charlottenhöhle / HöhlenErlebnisWelt in Giengen-Hürben

Streckenlänge: ca. 8,5 km, Dauer: reine Gehzeit ca. 3 Stunden

Der Wanderführer „Spurensuche in der Brenzregion - in 17 ausgewählten Wandertouren“ herausgegeben vom Landratsamt Heidenheim ist in allen Buchhandlungen (ISBN 978-3-00-020702-0) sowie in der Tourist-Info in Heidenheim für 9,90 € erhältlich.

Neandertalerweg

In den Höhlen im Lonetal haben bereits Steinzeitmenschen wie der Neandertaler gelebt. Sie streiften umher und machten Jagd auf eiszeitliche Tiere wie das Mammut.

Logo Neandertaler-Weg Wir wollen dem Neandertaler ein wenig auf die Spur kommen und wandern von der Lindenau aus durch den Wald zur Bocksteinhöhle, die auf einem Felsporn über dem Tal liegt. Der weite Ausblick hätte auch dem Neandertaler gefallen um Ausschau auf Beute zu halten. Unser nächstes Ziel ist der Hohlenstein am Rand des Talgrunds. Hier haben Archäologen den legendären "Löwenmensch" entdeckt, eine aus Mammutelfenbein geschnitzte Figur. Wir bleiben im Tal und gehen den Fluss entlang zum Archäopark Vogelherd. Hier können wir eiszeitliche Jagdtechniken selbst ausprobieren. Über Stetten und durch den Wald gelangen wir zurück nach Lindenau.

Länge 12 km, Dauer 3 Stunden

Start: Rammingen-Lindenau, Gaststätte Schlössle

Nr. 19 - WanderTouren Alb-Donau-Kreis
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