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Konzeption für Stadtbuslinie

Langenau hat sehr gute Zugverbindungen nach Ulm und in Richtung Heidenheim. Die Entfernungen vom Bahnhof zum Gesundheitszentrum und in die Wohngebiete der Stadt sind zu Fuß aber relativ groß. Auch die Wege zum Friedhof und zu den Verbrauchermärkten sind für Ältere und für Personen ohne Auto oder ohne Fahrrad sehr weit. Die Buslinien sind bisher auf die Beförderung von Schülern ausgerichtet. Deshalb fahren in den Ferien auch wesentlich weniger Busse. Um diese Defizite auszugleichen und der älter werdenden Bevölkerung gerecht zu werden, schlägt der von der Stadt beauftragte Verkehrsplaner Grosse einen Stadtbus mit ca. 15 Sitzplätzen und zusätzlichen Stehplätzen vor. Der „Naubus“ soll in drei Schleifen vom Bahnhof aus das Stadtgebiet im Stundentakt abdecken. Am Abend soll es ein Angebot zusätzlich in die Ortsteile geben.

Der Planer schätzt die Kosten auf 215.000 Euro pro Jahr. Er rechnet mit Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrkarten in Höhe von 78.000 Euro / Jahr. Das jährliche Defizit wird somit ganz grob auf ca. 137.000 Euro geschätzt.

Die Gemeinderäte begrüßten die vorgestellte Konzeption und deren Überarbeitung in der Sitzung am 24. März und 28. April. Am 19. Mai entscheiden sie sich einstimmig für die Einführung eines Stadtbusses. Nun muss das Angebot ausgeschrieben und ein Anbieter gefunden werden. Außerdem ist noch zu klären, wie hoch der Fahrpreis sein wird, wie die Bezahlung erfolgen soll und wann begonnen werden kann.
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