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Müllabfuhr leert ab 2023 nur die neuen Tonnen


Die Vorbereitungen laufen im Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Alb-Donau- Kreises auf Hochtouren: Ab Januar 2023 übernimmt der Landkreis die abfallwirtschaftlichen Aufgaben von den 55 Städten und Gemeinden. In diesem Zusammenhang werden die Bedarfe der Haushalte und Gewerbebetriebe an Restmüll- und Bioabfalltonnen abgefragt. In wenigen Tagen erhalten alle diejenigen, von denen bisher keine Rückantwort eingegangen ist, ein erneutes Anschreiben zur Bestellung der neuen Abfallbehälter.

Mehr als 64.000 Haushalte und Gewerbetreibende im gesamten Alb-Donau-Kreis haben in den vergangenen Wochen Restmüll- und Bioabfalltonnen bestellt. Das entspricht einer Rücklaufquote von knapp 70 Prozent.

Ab dem 13. Juni werden weitere 20.000 Schreiben an Landkreisbewohnerinnen und -bewohner versandt, die neu in den Landkreis gezogen sind oder von denen bisher keine Rückmeldung eingegangen ist. Sie haben bis Mitte Juli Zeit, die passenden Tonnen zu bestellen.

Das ist aus zwei Gründen wichtig: Nur wer sich innerhalb der angegebenen Frist zurückmeldet, bekommt die Tonnen dieses Jahr gebührenfrei geliefert. Später werden für die Behälterlieferung Gebühren fällig. Zudem werden die alten Restmülltonnen ab dem 1. Januar nicht mehr geleert. Wer möchte, dass sein Müll auch 2023 abgeholt wird, sollte sich schnell zurückmelden.

Zahlreiche Anschreiben werden unter anderem an Personen verschickt, die im Alb-Donau-Kreis einen Zweitwohnsitz gemeldet haben. Hintergrund ist, dass auch Zweitwohnsitze wie beispielsweise Ferien- oder Wochenendhäuser an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen sein müssen. Verschickt werden diese Schreiben im Gegensatz zur ersten Bedarfsabfragerunde an den Erstwohnsitz.

Bei Fragen können sich die Angeschriebenen unter der Telefonnummer 0731 185-3333 an das Kundencenter des Abfallwirtschaftsbetriebs wenden. Das Kundencenter ist auch der richtige Ansprechpartner, falls Personen bisher noch gar kein Schreiben erhalten haben sollten.

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