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Müllabfuhr leert ab 2023 nur die neuen Tonnen


Die Vorbereitung laufen im Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Alb-Donau-Kreises auf Hochtouren: Ab Januar 2023 übernimmt der Landkreis die abfallwirtschaftlichen Aufgaben von den 55 Städten und Gemeinden. In diesem Zusammenhang werden die Bedarfe der Haushalte und Gewerbebetriebe an Restmüll- und Bioabfalltonnen abgefragt. In wenigen Tagen erhalten alle diejenigen, von denen bisher keine Rückantwort eingegangen ist, ein erneutes Anschreiben zur Bestellung der neuen Abfallbehälter.

Mehr als 64.000 Haushalte und Gewerbetreibende im gesamten Alb-Donau-Kreis haben in den vergangenen Wochen Restmüll- und Bioabfalltonnen bestellt. Das entspricht einer Rücklaufquote von knapp 70 Prozent. Ein Wert, mit dem Johannes Koepke, stellvertretender Betriebsleiter des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft, sehr zufrieden ist. Er hat die schon eingegangenen Bestellungen ausgewertet und festgestellt: Die Bioabfalltonne ist gefragt. Von etwa 91.000 bestellten Tonnen entfällt rund ein Drittel auf die für viele Abnehmer neue braune Bioabfalltonne.

Ab dem 13. Juni 2022 werden weitere 20.000 Schreiben an Landkreisbewohnerinnen und -bewohner versandt, die neu in den Landkreis gezogen sind oder von denen bisher keine Rückmeldung eingegangen ist. Sie haben bis Mitte Juli Zeit, die passenden Tonnen zu bestellen. Das ist aus zwei Gründen wichtig: Nur wer sich innerhalb der angegebenen Frist zurückmeldet, bekommt die Tonnen dieses Jahr gebührenfrei geliefert. Später werden für die Behälterlieferung Gebühren fällig. Zudem werden die alten Restmülltonnen ab dem 1. Januar nicht mehr geleert. Wer möchte, dass sein Müll auch 2023 abgeholt wird, sollte sich schnell zurückmelden.

Zahlreiche Anschreiben werden unter anderem an Personen verschickt, die im Alb-Donau-Kreis einen Zweitwohnsitz gemeldet haben. Hintergrund ist, dass auch Zweitwohnsitze wie beispielsweise Ferien- oder Wochenendhäuser an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen sein müssen. Verschickt werden diese Schreiben im Gegensatz zur ersten Bedarfsabfragerunde an den Erstwohnsitz – teilweise bis in die äußersten Winkel der Bundesrepublik. Bei Fragen können sich die Angeschriebenen unter der Telefonnummer 0731 185-3333 an das Kundencenter des Abfallwirtschaftsbetriebs wenden. Das Kundencenter ist auch der richtige Ansprechpartner, falls Personen bisher noch gar kein Schreiben erhalten haben sollten.

Weitere Hilfestellung zur Behälterbestellung bietet die zweite Ausgabe des „Abfallkompass“, die im Zeitraum vom 13. bis 18. Juni 2022 mit der Post an alle Haushalte im Alb-Donau-Kreis verteilt wird. Darin wird nochmal erklärt, warum der Austausch der Restmüll- und Bioabfalltonnen nötig ist und wie groß die neuen Behälter sind. Zudem enthält die zweite Ausgabe Informationen zum Thema Sperrmüll, dessen Abholung ab 2023 einmal jährlich ohne Zusatzkosten erfolgt. Eine Anmeldung für die erste Sammlung im neuen Jahr ist schon ab Herbst 2022 über das Kundencenter möglich.

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