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Bäume, Sträucher und Hecken an öffentlichen Straßen


Leider können diese Anpflanzungen aber auch Gefährdungen für den Fuß-, Rad- und Kraftfahrzeugverkehr verursachen, wenn sie nicht regelmäßig geschnitten werden.

Wer verhindern will, dass von Anpflanzungen Gefahren für den öffentlichen Verkehr ausgehen und möglicherweise auch Schadensersatzansprüche gestellt werden, wird gebeten, die folgenden Hinweise zu beachten:
Hecken, Sträucher und Bäume an Straßen und Wegen sind rechtzeitig bis zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. (Wer schlau ist, achtet bei der Pflanzung bereits auf einen ausreichenden Abstand zur Grundstücksgrenze)
Insbesondere bei Bäumen ist zusätzlich auf die Einhaltung des Lichtraumprofils zu achten: Die Anpflanzungen sollten bis zu einer Höhe von 2,50 m nicht über Rad-/bzw. Gehwege ragen und an Straßen nicht bis zu einer Höhe von 4,50 m.

Hecken, Sträucher und Bäume im Bereich von Straßenlaternen und Verkehrsschildern sind so zurückzuschneiden, dass die Lampen ihre Beleuchtungsfunktion erfüllen können und die Schilder mühelos zu erkennen sind.
Im Bereich von Straßeneinmündungen und Kreuzungen sind Anpflanzungen
entlang der Straße so zurückzuschneiden, dass keine Sichtbehinderungen entstehen. Dies ist in der Regel gewährleistet, wenn die Anpflanzungen eine Höhe von 80 cm nicht übersteigen.

Grundsätzlich ist der pflegende oder für die Verkehrssicherheit benötigte Rückschnitt von Anpflanzungen jederzeit möglich. Der im § 39 Abs. 5 Nr. 2 des Bundesnaturschutzgesetzes verbotene Schnitt von Bäumen, Hecken und Gehölzen im Zeitraum vom 1. März bis 30. September bezieht sich nur auf starke Eingriffe wie Rodungen oder Einkürzungen bis auf den Stock.
Zuletzt noch ein wichtiger Hinweis: Für Rasen- und Heckenschnitt ist die Kompostieranlage oder das Kompostieren im eigenen Garten der jeweils richtige Weg. In die freie Landschaft gehören die Gartenabfälle nicht!
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Redakteur / Urheber
Stadt Langenau
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