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Albecker Räte stimmen für Gelbe Tonne


Albeck / Kurt Fahrner

Die Ratsmehrheit knüpfte an die Empfehlung – über die der Landkreis für seine Kommunen insgesamt eine Entscheidung zu treffen hat und derzeit in den Gemeinden ein Meinungsbild einholt – eine Bedingung: Die Gelbe Tonne dürfe nicht wie angekündigt nur alle vier Wochen geleert werden, sondern alle 14 Tage.

Könne der Alb-Donau-Kreis als künftiger Träger der Abfallentsorgung dies den Haushalten allerdings nicht anbieten, soll in Albeck wie bisher die Gelbe-Sack-Regelung mit zweiwöchiger Abfuhr gelten.

Als „eine saubere Sache“ stufte Ortschaftsrätin Maria-Theresia Ostertag die Gelbe Tonne ein. Sie erhielt von Ratskollegin Margret Arnegger Unterstützung, nachdem Ortsvorsteher Walter Wiedenmann die Vor- und Nachteile beider Abholsysteme vorgestellt hatte.

„Wir sind mit dem Gelben Sack in Albeck bisher gut gefahren“, sagte Ratsmitglied Ralf Wuchenauer. Knackpunkt der Diskussion war freilich die vierwöchige Leerung der Tonne, was zu Kapazitätsproblemen führen könne. Ralf Wuchenauer und Andreas Schulz stimmten dafür, den Gelben Sack in Albeck zu behalten.

Dass die Abstellmöglichkeiten für den zusätzlichen Behälter bei manchen Häusern begrenzt seien, darauf hatten zuvor Jörg Thierer und Hans-Jürgen Dauner aufmerksam gemacht. Zumal zu der vorhandenen Tonne für Restmüll und der blauen Tonne für Altpapier auch noch eine braune Tonne für Bioabfall bereits fest in Aussicht stehe.

Verhandlungen mit dualen Systemen
Vereinbarung Nach Auskunft von Ulrike Gläser, Leiterin des Fachdienstes Abfallwirtschaft, muss der Alb-Donau-Kreis, wie kürzlich berichtet, im Auftrag der 55 Kreisgemeinden zunächst mit den dualen Systemen verhandeln. Die privatwirtschaftlichen Entsorgungsunternehmen wie der Grüne Punkt oder Veolia müssen sich mit den öffentlich-rechtlichen Entsorgern abstimmen und eine „Abstimmungsvereinbarung“ treffen, etwa um die Mitbenutzung von Recyclinghöfen zu regeln.

Gesetz
Weil seit dem 1. Januar das neue Verpackungsgesetz gilt, das unter anderem eine mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattete zentrale Stelle zur Kontrolle der dualen Systeme vorsieht, müssen die Abstimmungsvereinbarungen nun neu verhandelt werden. Daher sei nun Gelegenheit, Änderungswünsche einzubringen, ergänzte Ulrike Gläser. Bis Ende Februar sollen die Kommunen sich dazu äußern. Bisher hat der Großteil der Kreiskommunen den Gelben Sack, nur Westerstetten, Nellingen und Heroldstatt haben auf eigene Kosten die Gelbe Tonne eingeführt. mäh
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