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Aktuell

Flächennutzungsplans des Verwaltungsverband Langenau


Gleichzeitig wurde der Planentwurf gebilligt und seine öffentliche Auslegung beschlossen.

Ziele und Zwecke der Planung

Der derzeit geltende Flächennutzungsplan des Verwaltungsverbands Langenau erlangte bereits im Jahr 1977 Rechtswirksamkeit und hat auf Grund sich wandelnder Rahmenbedingungen mittlerweile eine Vielzahl an Änderungsverfahren durchlaufen. Zurzeit befindet sich der Flächennutzungsplan in der 22. Änderung. Die dem Flächennutzungsplan zugrunde liegenden Planungsdaten sowie die Ziele der Stadtentwicklung sind inzwischen veraltet beziehungsweise überholt.

Daher hat der Verwaltungsverband am 5. Dezember 2019 den Auftrag zur Generalfortschreibung des Plans erteilt. Der neue Flächennutzungsplan soll einerseits den geänderten gesetzliche Rahmenbedingungen entsprechen, anderseits Antworten geben auf veränderte Ansprüche, die insbesondere aus den demografischen Veränderungen und dem wirtschaftlichen Strukturwandel resultieren. Die Generalfortschreibung des Flächennutzungsplans soll als Entwicklungsstrategie für den gesamten Planungsraum den zukünftigen Herausforderungen und der mit künftigen Entwicklungen verbundenen Flächeninanspruchnahme begegnen.

Die Erforderlichkeit zur Generalfortschreibung des Flächennutzungsplans ergibt sich aber nicht nur aus der planerischen Notwendigkeit. Seit mehreren Jahren machen das Regierungspräsidium Tübingen und das Landratsamt Alb-Donau-Kreis darauf aufmerksam, dass zwingend eine Generalfortschreibung des Flächennutzungsplans zu erfolgen hat. § 1 Abs. 3 BauGB bestimmt, dass für Gemeinden bezüglich der Bauleitplanung eine Planungspflicht besteht, soweit eine Planung „für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich“ ist. Gemäß § 1 Abs. 5 BauGB muss der Flächennutzungsplan dabei eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung planerisch vorbereiten und steuern. Da der aktuell rechtskräftige Flächennutzungsplan diesem Erfordernis nicht mehr vollumfänglich genügt, ist eine Generalfortschreibung notwendig.

Mit dem neuen Flächennutzungsplan wird der Verwaltungsverband Langenau die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung für den Zeitraum von über einem Jahrzehnt erhalten: Als Planungshorizont für den neuen Flächennutzungsplan wird das Jahr 2035 gewählt.

Die Verbandskommunen werden im Rahmen der Bürgerbeteiligung frühzeitig die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung darlegen. Sie geben damit der Öffentlichkeit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung. Über das Ergebnis der Bürgerbeteiligung sowie die Stellungnahmen der beteiligten Träger öffentlicher Belange, berät und beschließt die Verbandsversammlung in öffentlicher Sitzung. Im weiteren Verfahren werden die Bürger erneut beteiligt, vor allem im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Planentwurfs. Der Flächennutzungsplan hat dem Einzelnen gegenüber aber keine unmittelbare Rechtswirkung. Baurecht wird erst durch den Bebauungsplan geschaffen, der aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln ist.

Der Entwurf der Generalfortschreibung des Flächennutzungsplans wird vom 19.04.2022 bis einschließlich 17.07.2022 beim Verwaltungsverband Langenau, Kuftenstraße 19, Flur Baurechtsamt, 89129 Langenau von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und Donnerstagnachmittags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr öffentlich ausgelegt.

Der Entwurf kann ebenfalls auf der Homepage des Verwaltungsverbandes (öffentliche Auslegung), eingesehen werden. Während der Auslegungsfrist können schriftlich oder mündlich zur Niederschrift Stellungnahmen beim Verwaltungsverband Langenau abgegeben werden.

Zusätzlich wird die Möglichkeit gegeben am 31.05.2022 und am 01.06.2022 von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr aufkommende Fragestellungen zu beantworten. Hierfür wird gebeten unter der Nummer 07345 9640-511/-512 einen Termin zu vereinbaren.

Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig. Es wird weiter darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen, die nicht innerhalb dieser Frist abgegeben werden, bei der Beschlussfassung über die Generalfortschreibung des Flächennutzungsplans unberücksichtigt bleiben können

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