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Aktuell

Ukrainekrieg



Hilfreiche Informationen des Landratsamts Alb-Donau-Kreis

Auf der Homepage des Landratsamts Alb-Donau-Kreis finden Menschen aus der Ukraine sowie Helferinnen und Helfer Informationen zum Ankommen und Leben in Deutschland zu folgenden Themen:

  • Registrierung und Aufenthaltserlaubnis
  • Leistungen zum Lebensunterhalt
  • Medizinische Versorgung
  • Wohnen
  • Arbeiten
  • Ehrenamtliche Unterstützung der Menschen aus der Ukraine
  • Hilfe für ukrainische Kinder und Jugendliche
  • Sprachliche und sonstige Unterstützung für Menschen aus der Ukraine

Wohnraum

Wer freien Wohnraum hat, kann sich an das Integrationsbüro vom Verwaltungsverband Langenau wenden, Telefon 07345 2008939. Im Bedarfsfall werden die Informationen an die zuständige Stelle weitergegeben.

Dolmetscherinnen und Dolmetscher

Bereits seit 2017 helfen ehrenamtliche Dolmetscherinnen und Dolmetscher des Internationalen Dolmetscherpools Alb-Donau-Kreis Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen. Sie unterstützen bei Verständigungsproblemen in Beratungssituationen.

Gesucht sind aktuell vor allem Menschen, die über Sprachkenntnisse im Deutschen sowie Ukrainischen und/oder Russischen verfügen. Darüber hinaus sollten Interessierte zuverlässig sein sowie soziale Kompetenzen für die Tätigkeit mitbringen.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unterstützen bei Gesprächen beispielsweise mit sozialen und anderen Institutionen, Behörden, Schulen, Kindergärten, Beratungsdiensten. Im rechtlichen und medizinischen Bereich ist das Dolmetschen für die Ehrenamtlichen nicht vorgesehen.

In der Regel erhalten die Dolmetscherinnen und Dolmetscher vor ihrem ersten Einsatz eine Qualifizierungsschulung. Sollte das einmal nicht möglich sein, werden ihnen wichtige Informationen vorab durch das Landratsamt Alb-Donau-Kreis zur Verfügung gestellt und die Schulung wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachgeholt.

Als Aufwandsentschädigung erhalten alle Ehrenamtlichen pro Stunde 12,00 Euro. Wer Interesse hat meldet sich bitte unter Telefon 0731 1854361 oder schreibt an dana.kneissler@alb-donau-kreis.de.

Sonder-Hotline der Bundesagentur für Arbeit für Geflüchtete aus der Ukraine

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat für Geflüchtete aus der Ukraine eine Sonder-Hotline eingerichtet. Mitarbeiter der BA geben dort Geflüchteten Informationen zur Arbeits- und Ausbildungssuche in russischer und ukrainischer Sprache.

Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr unter der Servicerufnummer 0911 178-7915 erreichbar. Der Anruf ist nicht gebührenfrei, es fallen Gebühren für einen Anruf ins deutsche Festnetz an. Die Einrichtung einer gebührenfreien Hotline ist technisch nicht möglich. Denn mit einem Telefon, das mit einem ukrainischen Mobilfunkvertrag ausgestattet ist, kann keine 0800-Rufnummer angewählt werden.

Die Hotline fungiert als erste Anlaufstelle für geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die Interesse an einer Arbeitsaufnahme oder einer Ausbildung haben. Damit ermöglicht die BA einen unkomplizierten Zugang zu ihren Unterstützungsleistungen ohne Sprachbarrieren. Schwerpunkte bei der Information im Rahmen der Arbeitsaufnahme und Ausbildung sind die Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse und der Zugang zu Sprachkursen.

Falls sich weitere Fragen, die sich aufgrund der geänderten Lebenssituation ergeben (wie Wohnungssuche, Sozialleistungen, Krankenversicherung), geben die Mitarbeiter Hinweise auf weitere Informationsquellen.

Registrierung bei der Ausländerbehörde bietet Kriegsvertriebenen aus der Ukraine viele Vorteile

Bundesweit sind nach Angaben des Innenministeriums bislang rund 362.000 Geflüchtete aus der Ukraine erfasst. Wie viele Personen tatsächlich in Deutschland Schutz gefunden haben, lässt sich allerdings nicht genau beziffern. Denn die meisten der Kriegsvertriebenen sind bei Privatleuten untergekommen und vermutlich noch nicht vollumfänglich bei den Behörden registriert.

Bei den Ausländerbehörden des Alb- Donau-Kreises und der Stadt Ehingen haben sich bislang rund 720 Menschen gemeldet, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Darunter sind sowohl Personen, die eine Verlängerung ihres visumfreien Aufenthalts um weitere 90 Tage beantragt haben, als auch Personen, die eine längerfristige Aufenthaltserlaubnis für Schutzsuchende gemäß Paragraph 24 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) beantragt haben.

Vielfältige Unterstützung bei der Integration

Die Anmeldung bei den örtlichen Einwohnermeldeämtern in den Städten und Gemeinden und bei den zuständigen Ausländerbehörden bringt für die Ukrainerinnen und Ukrainer viele Vorteile mit sich.

Beispielsweise erhalten die Menschen bei Bedarf eine finanzielle Unterstützung zum Lebensunterhalt und eine Krankenversorgung.
Zudem werden die Mietkosten innerhalb eines angemessenen Rahmens übernommen.

Auch der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt wird erst durch eine Registrierung möglich. Daher appelliert die Koordinierungsstelle für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine im Landratsamt Alb-Donau-Kreis an die Geflüchteten, sich zeitnah zu registrieren.

Zusätzlich unterstützen die Integrationsmanagerinnen und Integrationsmanager im Alb-Donau-Kreis die Geflüchteten beim Ankommen, bei Behördengängen und in ihrem neuen Alltag. Sie vermitteln beispielsweise Sprachkurse, Hilfe bei der Arbeitssuche oder zeigen den Weg zum Kindergarten beziehungsweise der Schule. Bei Fragen zur Registrierung helfen sie ebenfalls gerne weiter.

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Redakteur / Urheber
Stadt Langenau
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