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Stadt erschließt neue Gewerbeflächen im Kiesgräble

Mit dem neuen Gewerbegebiet „Kiesgräble III“ schafft die Stadt Langenau zusätzliche Flächen für Unternehmen und stärkt den Wirtschaftsstandort nachhaltig. Parallel zum Beginn der Erschließungsarbeiten startet nun die Bewerbungsphase für die Gewerbegrundstücke.

Bewerbungsphase beginnt

Unternehmen, die sich für einen Standort im Gewerbegebiet „Kiesgräble III“ interessieren, können ihre Bewerbung mit den erforderlichen Unterlagen ab sofort bis einschließlich 10. August 2026 über das www.baupilot.com einreichen.

Nach Abschluss der Umlegung stehen der Stadt insgesamt rund 100.000 Quadratmeter Nettobaufläche zur Verfügung. Die voll erschlossenen Grundstücke werden in unterschiedlichen Größen angeboten und richten sich insbesondere an Handwerksbetriebe, Produktionsunternehmen, technologieorientierte Firmen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Einzelhandelsbetriebe, Vergnügungsstätten sowie Schrott- und Autowracklager sind im Gewerbegebiet ausgeschlossen.

Bei der Vergabe legt die Stadt besonderen Wert auf eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Berücksichtigt werden unter anderem die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, Ausbildungsplätzen, die Standortbindung des Unternehmens, die Flächeneffizienz sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Die endgültige Entscheidung über die Vergabe trifft der Gemeinderat der Stadt Langenau.

Rund 13,5 Hektar neue Gewerbeflächen

Das neue Gewerbegebiet entsteht am westlichen beziehungsweise südwestlichen Stadtrand von Langenau und schließt unmittelbar an die bestehenden Gewerbegebiete „Kiesgräble I“ und „II“ an. Mit rund 13,5 Hektar erweitert die Stadt ihre Gewerbeflächen in Richtung der Landesstraße L1170 und des Kreisverkehrs zur Autobahn. Damit entsteht ein zusammenhängender Gewerbestandort mit hervorragender Verkehrsanbindung über die L1170 sowie die Autobahnen A7 und A8.

Mit dem neuen Gebiet reagiert die Stadt auf den hohen Bedarf an Gewerbebaugrundstücken. Ziel ist es, insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen Flächen anzubieten, die ihren betrieblichen Anforderungen entsprechen. Bestehende Unternehmen erhalten Entwicklungsmöglichkeiten, gleichzeitig schafft die Stadt die Voraussetzungen für neue Ansiedlungen.

Bürgermeisterin Daria Henning betont:

„Mit dem Gebiet Kiesgräble III schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass sich Betriebe in Langenau weiterentwickeln und neue Unternehmen hier ansiedeln können. Das ist wichtig für Arbeitsplätze, für die örtliche Wirtschaft und für die weitere Entwicklung unserer Stadt.“

Erschließung des Gebiets hat begonnen

Nach Abschluss der Planung, dem Baubeschluss und der Vergabe der Arbeiten beginnt die bauliche Erschließung des neuen Gewerbegebiets.

Gebaut werden Straßen, Straßenbeleuchtung, Stromversorgung, Trinkwasserversorgung sowie die Entwässerung. Der Endausbau der Straßen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Entwässerung wird im Trennsystem hergestellt, sodass Schmutz- und Niederschlagswasser getrennt abgeführt werden. Das anfallende Niederschlagswasser wird in einer zentralen Regenwasserbewirtschaftungsanlage im Südosten des Gebiets gereinigt und anschließend gedrosselt in den Flözbach eingeleitet. Die Trinkwasserversorgung erfolgt über neue Leitungen, Strom- und Breitbandanschlüsse werden durch die jeweiligen Leitungsträger hergestellt. Gestalterisch orientiert sich das neue Gewerbegebiet an den bestehenden Bereichen „Kiesgräble I“ und „II“.

Investitionen und Bauausführung

Die Stadt investiert insgesamt rund 5,8 Millionen Euro in die Erschließung des Gebiets und geht damit in Vorleistung.

Den Tief- und Straßenbau übernimmt die Eckle GmbH aus Langenau. Die Arbeiten für Maschinen- und Elektrotechnik führt die SC-Konstruktionen GmbH aus Herbrechtingen aus. Die vergebenen Aufträge liegen unter der ursprünglichen Kostenberechnung.

Vor Beginn der Bauarbeiten wurden archäologische Sondierungen durchgeführt. Diese ergaben keine Funde. Nach aktuellem Stand sind deshalb laut Landesamt für Denkmalpflege zunächst keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Raum für Wachstum und Arbeitsplätze

Mit der Entwicklung des Gewerbegebiets „Kiesgräble III“ stärkt die Stadt Langenau ihre Rolle als attraktiver Wirtschaftsstandort. Das neue Gebiet schafft Raum für weiteres Wachstum, zukunftsfähige Arbeitsplätze und die langfristige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.

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