Küfer-Museum
Wer weiß heute noch, wie man ein Fass herstellt?
Wie
die Arbeit des Schmieds und des Wagners gehörte früher
auch die Arbeit des Küfers optisch und akustisch in das typische
Dorfbild. Schon von weitem sah man die meterhohen sechs- bzw. achteckigen
Daubentürme, die zugesägten Rohlinge für die Fässer,
die zunächst jahrelang trocknen mussten.
Auch die dumpfen Hammerschläge beim Reifenauftreiben, die weithin hörbar waren und der beißende Qualm, der beim „Faßbrand“ entstand und durch die Gassen waberte, wiesen den Weg zur Küferwerkstatt.
Das Handwerk gilt heute als beinahe ausgestorben. Die moderne Massenproduktion von Kunststoff- und Metallbehältern verdrängten das Holzfass zu Beginn der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Artikel in Langenau Aktuell, 20.01.2011
Kontakt und Information:
Familie Fischer
Telefon: 07348/408969
Startseite