Die Entwicklungsgeschichte der vh Ulm in Langenau
Im Herbst 1948 fanden die ersten Veranstaltungen in Langenau statt, die von Erika Schmid, der "rechten Hand" der vh-Gründerin Inge Scholl, organisiert wurden. Langenau wurde damit zur ersten Außenstelle der vh. Die Veranstaltungen in diesem Zeitraum waren vor allem Vorträge zu den Bereichen Länderkunde, Kultur, Philosophie, Politik und Technik und fanden im Gasthaus "Roter Ochsen" statt.
Ab Mitte der 50er Jahre wurden die Vorträge sowie erste Kurse regelmäßig angeboten. 1963 fanden beispielsweise insgesamt 20 Kurse und Vorträge statt, zu denen 420 Teilnehmer/-innen kamen.
1964 kam mit Klaus Hohenemser der erste hauptamtliche Mitarbeiter an die vh, der ausschließlich für die Arbeit im Landkreis und damit auch für Langenau zuständig war.
In den 80er Jahren erfolgte eine Neustrukturierung der Arbeit in Langenau durch Dr. Ulrich Klemm, die u.a. zur Einrichtung einer eigenen Außenstelle führte (1984-1993 in der Buchhandlung Mahr, 1993-1999 im Rathaus Langenau und seit 1999 in eige-nen Räumen im Helferhaus), zu einer Erweiterung des Kursprogramms, zum Aufbau eines Kulturprogramms und zu neuen Kooperationen mit Vereinen und Organisationen in Langenau. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich Langenau zum zentralen Standort im nord-östlichen Alb-Donau-Kreis für die allgemeine Weiterbildung, der auch im bayerischen Umland auf Resonanz stieß.
Seit Frühjahr 2002 ist die Volkshochschule in Langenau an dem vom Bundesministerium für Verbraucherschutz initiierten Programm "Regionen aktiv" beteiligt und enga-giert sich für die eigenständige Regionalentwicklung in der Donauregion Ulm-Donauwörth.
Ein derzeitiger Schwerpunkt liegt in der Weiterentwicklung der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung sowie im Ausbau der Familienbildung (z.B. über das Forum Junge Familie).
2001 fanden insgesamt 233 Volkshochschulveranstaltungen mit 2.802 Unterrichtsstunden in Langenau statt, die von 5.070 Teilnehmer/-innen besucht wurden.
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