Stadt Blaubeuren
Blaubeuren
hat rund 12.000 Einwohner und liegt süd-westlich von Langenau an der
B 28.
Umgeben von bewaldeten Höhenzügen und schroffen Felsen liegt Blaubeuren, malerisch eingebettet im "Urtal der Donau".
Eine
besondere Attraktion ist der "Blautopf".
Er ist mit 21 m eine der tiefsten und größten Quellen Deutschlands.
Seine Schüttung reicht von 310 bis zu 32000 Litern Wasser pro Sekunde.
1985 wurde die 1250 Meter lange Blauhöhle von dem Höhlenforscher
Jochen Hasenmayer erforscht. Im Blautopfhaus können Sie den Film
vom und aus dem Blautopf "Im Reich der schönen Lau" sehen.
Rund 70000 Besucher lockt jährlich die historische "Hammerschmiede" am Blautopf. Das Gebäude selbst, eine frühere Schleifmühle, stammt aus dem Jahr 1744 und wurde 1804 zu einer Hammerschmiede erweitert.
Direkt am Blautopf liegt das 1085
gegründete, ehemalige "Benediktinerkloster".
Berühmt vor allem wegen seines spätgotischen Hochaltars und des
Chorgestühls, beides aus Ulmer Werkstätten. Heute beherbergt das
Kloster das Evangelisch-theologisches Seminar, ein altsprachliches Internat-Gymnasium,
das viele Größen der württembergischen Landesgeschichte
besuchten.
Mit dem "Badhaus-Museum" im Klosterbereich besitzt Blaubeuren das einzig erhaltene Mönchsbad in Deutschland. Es beherbergt heute das Heimatmuseum.
Eine neue Attraktion in Blaubeuren
ist das "Nostalgische
Blautopfbähnle".
Los geht es im Klosterhof, durch das Landschaftsschutzgebiet Ried über Blaubeurens Hausberg, den Rucken mit faszinierenden Ausblicken auf die Stadt und das Rusenschloss zum Klötzle Blei. Anschließend weiter über den Panoramaweg zu einem Aussichtspunkt über der Altstadt. Danach Fahrt durch die reizvolle Altstadt und durch das Gerberviertel bis zum Blautopf.
Im "Urgeschichten
Museum" in der historischen Altstadt wird die Frühgeschichte
der Menschheit wieder lebendig. Die Höhlen in den felsigen Hängen
um Blaubeuren zählen zu den bedeutendsten Ausgrabungsstätten im
Land.
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