Öffentliche Baumaßnahmen
Aufzug zum Pfleghofsaal
Das Kulturzentrum der Stadt soll in Zukunft auch für die in ihrer Mobilität eingeschränkten Besucher leicht erreichbar sein. Dazu wird auf der Ostseite ein Treppenhaus mit Aufzug angebaut. Anstelle der bisherigen innen liegenden Treppe (sie wird abgerissen und die Decke geschlossen) wird im Erdgeschoss ein behindertengerechtes WC eingerichtet. Der Eingang und das Foyer bleiben unverändert. Durch die entfallende Treppe gewinnt der Saal im Obergeschoss an Platz. Die Kosten betragen etwa 258.000 Euro, wovon 162.000 Euro aus Zuschüssen vom Leader Förderprogramm der Europäischen Union stammen. Die Maßnahme wurde mit der Denkmalbehörde abgestimmt.
Mehrgenerationenpark Breiter Weg - ein Spielplatz für jedes Alter
Auf einer 1.750 qm großen Fläche südwestlich des Breiten Weges soll zwischen dem neuen Wohngebiet und dem Gesundheitszentrum nach den Plänen des Bauamtes ein attraktiver Spielplatz für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen realisiert werden. Ergänzend sollen gesundheitsfördernde Geräte für Erwachsene und seniorengerechte Bänke aufgestellt werden. Das auf ca. 165.000 Euro veranschlagte Projekt wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.
Einen Zuschuss aus den Programmen „Ländlicher Raum“ und "Leader" der Europäischen Union gibt es für den Teil, der mit gesundheitsfördernden Geräten ausgestattet wird. Die Kosten dafür betragen 48 400 Euro. Dieser Bereich soll auch mit Rollstuhl und Rollator begehbar sein, soll mit verschiedenen festen und beweglichen Geräten sowie mit zwei seniorengerechten Bänken mit Aufstehhilfe ausgestattet sein.
Im U3-Bereich sind für die Kleinsten ein Spielhaus mit Rutsche und Rampe, eine kleine Vogelnestschaukel und ein Wipptier sowie zwei Bänke für Aufsichtspersonen vorgesehen.
Die Drei- bis Sechsjährigen bekommen eine Sandspielbaustelle mit zwei Etagen. Falls sie fallen, schützt der Sand vor ernsthaften Verletzungen. Ein Sandbagger und drei Sandbacktische vervollständigen das Bau- und Backvergnügen. Auch dort sind zwei Sitzbänke eingeplant.
Für die Sechs- bis Zwölfjährigen ist der größte Teil des Areals des Mehrgenerationenparks reserviert. Für sie wird eine Kletter- und Bewegungskombination aufgebaut. Geplant ist ein Spielturm mit Rutsche, umgeben von Kletternetzen, Balancierseilen und -balken. Als Untergrund wird Kies eingebracht, daneben hat es auch noch Platz für eine Seilbahn.
Das gesamte Areal soll umzäunt sein. Der Eingang in den Kleinkinderbereich wird so gestaltet, dass die Kinder nicht ungehindert auf die Straße gelangen können.
Entwurfsplanung / GR Zustimmung und Beschluss
Pläne für neues Feuerwehrgerätehaus in Göttingen beschlossen
Am bisherigen Standort soll für 25 bis 30 Feuerwehrleute und ein Fahrzeug ein neues Haus nach den Plänen von Oliver Herr vom Bauamt des Verwaltungsverbandes entstehen. Die geschätzten Kosten in Höhe von 407.000 Euro sollen durch Eigenleistungen der Feuerwehr auf 370.000 Euro begrenzt werden. Vor der Realisierung der Pläne muss noch ein Teilgrundstück erworben werden.
Pläne: Ansicht Südwest; Neubau Grundriss Erdgeschoss; Dachgeschoss und Schnitt
Baumbestattungen sollen möglich werden
Auf dem Areal nordwestlich des Friedhofes soll mit den vorhandenen Bäumen und zusätzlichen, teilweise asphaltierten Wegen ein kleiner Park gestaltet werden. Hier sollen künftig Urnen ohne einzelne Gräber bestattet werden können. Voraussichtlich wird es möglich sein, dass die Namen der Verstorbenen auf Stelen angebracht werden. Außerdem soll das dortige Gebäude erweitert werden, damit der Holzschuppen am Eingang von der Straße Am Kirchbühl entfernt werden kann. Die ehemalige Landesstraße nach Rammingen soll zum Parkplatz umgebaut werden. In einer knappen Abstimmung wurde beschlossen, die über den ganzen Friedhof verteilten grünen und grauen Tonnen künftig in ansprechender Form zu verkleiden. Das Projekt wird von der Planerin auf etwas über 300.000 Euro veranschlagt.
Friedhofserweiterung: Nordzugang Plan / Erweiterungsfläche Bestand (Foto)
Erweiterung Hallenbad
Nach intensiver Beratung hat der Gemeinderat die Planung für die Generalsanierung und Erweiterung des Hallenbades beschlossen. Im Vorfeld wurden bereits mehrere Bäder besichtigt und einige Entwürfe der Fritz Planung GmbH Urach beraten. Beschlossen wurde nun die Variante 4 mit einem gemeinsamen Eingang und gemeinsamer Kasse für Freibad, Hallenbad und Saunalandschaft im Hallenbad. Das Hallenbad erhält in einem Anbau auf der Westseite einen attraktiven Bereich für Kinder. Die Zahl der Umkleidekabinen und Schränke im Freibad muss deshalb aus Platzgründen reduziert werden. Stattdessen sollen im Freibad drei "Umkleideschnecken" zusätzlich aufgestellt werden. Eine attraktive Saunalandschaft mit Außenkabine ist im neuen Obergeschoss des Hallenbades vorgesehen. Die Investitionskosten werden nach der Kostenberechnung mit 7,2 Mio. € (ohne Mehrwertsteuer) veranschlagt. Mit dem Bau soll nach der Hallenbadsaison im Frühjahr 2014 begonnen werden.
Ausbau Friedhofstraße
Die Stadt Langenau beabsichtigt in den nächsten Jahren die Friedhofstraße zwischen der Kepler- und der Öllinger Straße auszubauen.
Mit der Vorentwurfsplanung für den Ausbau der Friedhofsstraße wurde das Architekturbüro Groß aus Althausen beauftragt. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 17.10.2012 der vorgestellten Vorentwurfsplanung zugestimmt. Die Planunterlagen können hier im Internet eingesehen werden.
Für die weitere Ausarbeitung der geplanten Verkehrsanlagen wurde das Ingenieurbüro Kolb aus Steinheim am Albuch beauftragt. Im Rahmen dieser Baumaßnahme werden auch die Trinkwasserleitungen inklusive der Hausanschlussleitungen erneuert.
Bruderhaus Diakonie kann an der Ecke Bahnhof-Kuftenstraße vier Geschosse bauen
Die Betreuung von Behinderten und psychisch kranken Menschen soll in Langenau ausgebaut werden. Dafür investiert die Bruderhaus Diakonie ca. drei Millionen Euro in ein neues Gebäude, auf dem bisher noch städtischen Grundstück. Vorgesehen sind 11 Appartements für 24 Personen, Beratungsräume, Büros, eine Tagesstätte mit einem kleinen Laden und einem Café. Der von Architekt Wörz präsentierte Vorentwurf wurde mit großer Mehrheit vom Gemeinderat beschlossen. Damit der Gehweg von der Bahnhofstraße zur Kuftenstraße nicht zu stark eingeschränkt wird, muss er an diesem Punkt noch überarbeitet werden.
Pflegeheim Sonnenhof wächst zum Marktplatz
Das Pflegeheim Sonnenhof ist ständig voll belegt und soll wegen des steigenden Bedarfs und wegen der Umwandlung von Doppel- in Einzelzimmer erweitert werden. Die Maßnahme ist von der Evangelischen Heimstiftung auf sieben Millionen Euro veranschlagt. Die Zahl der Betten steigt von derzeit 80 auf über 100 an. Neben den Einzelzimmern sind ein Versammlungsraum, Büros und eine Tiefgarage vorgesehen. Das Erdgeschoss am Marktplatz soll unabhängig vom Pflegeheim gewerblich genutzt werden. Die vom Gemeinderat am 20. Juli 2012 einstimmig beschlossenen Pläne können hier eingesehen werden.
Ausbau "Simontalgasse/Karlstraße"
Die "Simontalgasse und Karlstraße zwischen Hasen- und Wettinger Straße" werden zur Zeit ausgebaut und teilweise neu gestaltet.
Für Fragen und Informationen stehen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes zur Verfügung.
Die vom Gemeinderat verabschiedeten Planunterlagen können hier als PDF digital eingesehen werden:
--> Simontalgasse und Karlstraße zwischen Hasen- und Wettinger Straße
Ausbau "Schillerstraße"
Die "Schillerstraße zwischen Kuften- und Bismarckstraße" wird zur Zeit ausgebaut und teilweise neu gestaltet. Für Fragen und Informationen stehen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes zur Verfügung.
Die vom Gemeinderat verabschiedeten Planunterlagen können hier als PDF digital eingesehen werden:
--> Schillerstraße zwischen Kuften- und Bismarckstraße
Neugestaltung Burghof und Burghofstraße
Der Burghof und die Burghofstraße sollen neu gestaltet werden. Die Stadt Langenau hat dazu das Büro Gross aus Althausen mit der Planung beauftragt. Die Planunterlagen können hier und beim Bauamt der Stadt Langenau, Marktplatz 5, 2. OG, eingesehen werden. Für Fragen und Informationen stehen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes zur Verfügung (Telefonnummer 07345 / 96 22 230).
Kindertagesstätten
Langenau ist eine kinder- und familienfreundliche Stadt und baut ihr Angebot in der Ganztagesbetreuung und für unter Dreijährige beständig aus. Bereits umgesetzt wurde dies im Kindergärten Göttingen (ab 2 Jahren), in der Öchslesmühlbach-, Freisteg-, Reutte-Kindertagesstätte und in Albeck (Krippenplätze).
Das Gebäude der Klinkentor-Kindertagesstätte stammt
aus dem Jahr 1992. Der Anbau mit Krippe, Schlafzimmer und Personalraum wurde im September 2012 in Betrieb genommen. Er umfasst eine Fläche von 230 qm (Grundriss, Ansicht). Die Pläne stammen vom Architekturbüro Kauer aus Langenau.
An der Panoramastraße wird eine neue Kindertagesstätte für 3 Gruppen gebaut. Entsprechend der Nachfrage können Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt, auch ganztags, betreut werden. Die Pläne (Lageplan, Ansichten) von Architekt Herr vom Bauamt des Verwaltungsverbandes Langenau werden von einem Generalunternehmen realisiert. Die Plätze in der Kindertagesstätte sollen ab August 2013 bereit stehen. Geplant ist, die Einrichtung auch am Freitagnachmittag zu öffnen.
Abgeschlossene Baumaßnahmen:
- Feuerwehrgerätehaus Langenau
- Öchslesmühlbach-Kindertagesstätte
Öffentliche Ausschreibungen von Hoch- und Tiefbaumaßnahmen
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