Göttingen
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Göttingen liegt umgeben von Feldern, Wald und Obstwiesen in einer fruchtbaren Mulde. Die Markungsgrenze ist gleichzeitig die Landesgrenze zu Bayern. 1972 wurde Göttingen im Zuge der Kreisreform als Ortsteil der 4 km entfernten Stadt Langenau eingemeindet. Heute wohnen hier rund 1.080 Einwohner.
Um von der Autobahn A8 nach Göttingen zu gelangen, fahren Sie an der Ausfahrt Elchingen raus und biegen rechts ab nach Göttingen. Wenn Sie dagegen auf de B19 von Ulm Richtung Langenau fahren, biegen Sie vor Albeck rechts nach Göttingen ab.
Zahlreiche
Funde bezeugen die vor- und frühgeschichtliche Besiedlung des fruchtbaren
Langenauer Beckens. Es finden sich Spuren der Kelten, Römer (villa rustica,
100 n.Chr. nördlich von Göttingen) und Alemannen, auf welche die Gründung
der Göttinger Siedlung im 6. / 7. Jahrhundert zurückgeht.Göttingen
wurde 1225 erstmals urkundlich erwähnt.
Baugeschichtlich bedeutsam ist die spätgotische Pfarrkirche St. Justina (ev. Martinskirche) mit ihrem ummauerten Wehrfriedhof, in ihren Hauptteilen um 1560 erbaut. Hier hat sich ein „Gigl“, ein zweigeschossiger Toraufbau in Fachwerkweise erhalten. Die Kirche wurde im Barock umgebaut und neu ausgestattet, unter anderem mit dem Altaraufbau von 1699.
Das Pfarrhaus und der Zehntstadel aus der Barockzeit bilden zusammen mit einer mittelalterlichen Scheune ein denkmalgeschütztes und städtebauliches Ensemble im Göttinger Ortskern. Das stattliche Pfarrhaus und der Zehntstadel entstammen der Zeit um 1700. Ein Vorgängerbau des Pfarrhauses wird 1580 erstmals genannt.
Nach
wie vor ist der Ort von der Landwirtschaft geprägt. Darüber hinaus
gibt es neben Einkaufsmöglichkeiten
kleine und mittlere Gewerbebetriebe.
Gut ausgebaute Radwege, die nach Ulm, Langenau und Elchingen führen, werden von Radfahrern und Freizeitsportlern sehr geschätzt und nutzen eine Rast in Göttingen gerne zu einer Stärkung im Gasthaus Hirsch.
Außer einem Dorfgemeinschaftshaus, dem Zehntstadel, verfügt Göttingen über einen eigenen Kindergarten, zwei Fußballplätze und die Wiesentalhalle. Die rege Teilnahme an den Aktivitäten der Göttinger Vereine und Gruppen sowie an den Angeboten der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden ist Ausdruck einer intakten Dorfgemeinschaft. Den Jugendlichen stehen eigene Räumlichkeiten in der „Walhalla“ zur Verfügung.
Zur
Strukturverbesserung sind in letzter Zeit verschiedene Maßnahmen
in Gang gesetzt worden. Dazu gehören unter anderem verschiedene ökologische
Maßnahmen wie Wiederanlegung eines Weihers und Neu- bzw. Ergänzungspflanzungen
von Hochstämmen mit dem Ziel, den traditionellen Streuobstwiesengürtel zu erhalten.
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